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Zukunftswerkstatt Weber: 

Ein Fallbeispiel

Weber baute eine Produktionshalle zu einem Innovation Lab aus.  Dazu wurde eine Seite der Halle komplett entfernt und durch einen Büroneubau ergänzt. Hier arbeiten derzeit über 130 Ingenieure, Entwickler und Informatiker eng miteinander zusammen. Scrum-, White- und Smartboards wurden im Open Space integriert, während in der Entwicklerhalle flexible Arbeitstische, Steharbeitsplätze und eine offene Cafeteria aufgestellt wurden. 

 

"Wir wollten bei Weber 

die Grenzen zwischen 

Büroarbeitsplatz und 

Produktion auflösen."

Permanent Beta

Der Trend, dass an der Entwicklung und Fertigung von Produkte immer mehr Mitarbeiter und Kunden beteiligt sind, ist für Weber nichts Neues. Bereits seit ihrer Gründung entstehen ihre Maschinen in enger Zusammenarbeit von Teams und Geschäftspartnern. Neu sind mittlerweile allerdings fließende Übergänge zwischen kommunizierten Kundenwünschen, Entwicklung und Fertigung. Starre Produktlebenszyklen existieren nicht mehr. Webers Produkte unterliegen einer ständigen Anpassung und Weiterentwicklung. Das wollte Weber jetzt auch räumlich abbilden.

Durch die Verschmelzung von Büro und Produktion rücken alle Beteiligten deutlich näher zusammen. Die Entwicklerteams können jetzt von jedem Platz aus in der Halle blicken. An mobilen Arbeitsplätzen können sie auch jederzeit in die Halle wechseln, um gemeinsam direkt an den Prototypen zu arbeiten. Jede Menge unterschiedliche Besprechungssituationen können in der Halle genutzt werden, und in ihrer offenen, transparenten Gestaltung bietet die Zukunftswerkstatt die richtige Kulisse, um die Kundenwünsche life zu demonstrieren. 

Co-Creation bei Weber

Kitchen Stories

Die Cafeteria ist vielleicht das zentralste Verbindungsstück zwischen Büro und Entwicklungshalle. Von allen Seiten gut zugänglich ist sie der perfekte Ort für spontane Meetings,...

Agil, Scrums,Kanban, SmartBoards, vernetzt

Das nächste Whiteboard ist niemals weit. An vielen Stellen wurden Smartboards, Task Boards und klassische Whiteboards integriert, um agile Projektarbeit zu ermöglichen.

Shopfloor
Management

In der Entwicklungshalle wechselt ständig die Anordnung der Maschinen, Prototypen und Versuchsaufbauten. Die leichten, rollbaren und zusammenklappbaren Möbel ziehen einfach mit ihnen mit.

"Unser Unternehmen ist fern von den großen Städten wie Berlin, Hamburg oder Köln, in die es viele junge Fachkräfte einfach hinzieht. Wir wollten da ein Stück weit mithalten und bei uns eine Arbeitswelt erschaffen, die sich viele qualifizierte Menschen wünschen.“

Tobias Weber, CEO

Die Weber Maschinenbau GmbH, mit ihren ca. 1400 Mitarbeitern an 25 nationalen und internationalen Standorten, zählt sich zu den führenden Systemanbietern für Aufschnittanwendungen und ist damit eine der wichtigsten Adressen in der lebensmittelverarbeitenden Industrie.

„Scrums, Kanban, Allgegenwärtige Vernetzung, Cloud, all diese Dinge helfen, Unternehmen schneller, kreativer und innovativer zu werden, - eben agiler. Es sind geeignete Techniken, um Prozesse zu beschleunigen und effizienter zu gestalten.

 

Die Kehrseite davon bedeutet aber auch Leistungs- und Zeitdruck. Arbeitnehmer werden auf der Suche nach Höchstleistungen stark unter Druck gesetzt. Neue Ideen und Innovationen entstehen aber oft nicht unter diesen Bedingungen. Oft brauchen Ideen einfach Zeit, um zu reifen. Manchmal sind sie bloße Ahnungen, Gedankensplitter und wage Vermutungen, die sich erst langsam heraus kristallisieren. Menschen brauchen deshalb neben all den neuen agilen Arbeitsmethoden auch die nötigen Freiräume und die passenden Rückzugsorte zum Entspannen und Durchatmen. 

 

Es ist wie im Sport. Ohne ausreichend Regenerationsphasen wird ein Athlet niemals Höchstleistungen vollbringen können. Unternehmen, die ihre Prozesse agiler gestalten wollen, sollten daher auch immer Räume der Entschleunigung einplanen und räumliche Diversität mit flexiblen Arbeitszeitmodellen kombinieren.“

 

(Maik Marten, Consulting New Work)

Räumliche

Diversität ist weit

aus wichtiger.